Church Night

1. Musikalisches Vorspiel

2. Begrüßung (Lena und Tobi)
Tobi: Hallo, wir begrüßen euch ganz herzlich zur Church Night „Deine Stimme. Musik in Gottes Ohr.“
Lena: Anfangen wollen wir heute Abend mit einem Gottesdienst, den wir für euch vorbereitet haben. Wir – das ist der JugendKirchenVorstand, kurz: der JKV aus Dedensen.
Tobi: Wir freuen uns, dass ihr alle gekommen seid und hoffen nun auf einen schönen Abend mit euch!
Lena: Wir möchten jetzt gemeinsam mit euch beten.

3. Eingangsgebet (Hannah und Kimi)
Lieber Gott,
wir sind heute hier zusammen gekommen, um diesen Gottesdienst gemeinsam mit dir zu feiern.
Wir wollen dich erleben und erfahren, was Musik für dich ist und was sie dir bedeutet.
Wir wollen später auch gemeinsam selber Musik machen und dabei aus deiner Quelle schöpfen.
Öffne uns für dein Dasein – hilf uns, Ideen zu bekommen und schenke uns eine schöne Church Night. – Amen!

4. Lied 1: Mercy is falling

5. Psalmgebet: Psalm 16 (Enno und Onno)

Beschütze mich, Gott, denn dir vertraue ich!

Du bist mein Herr, mein ganzes Glück!

Du, Herr, bist alles, was ich habe;

du gibst mir alles, was ich brauche.

In deiner Handliegt meine Zukunft.

Was du mir gibst, ist gut.

Was du mir zuteilst, gefällt mir.

Ich preise den Herrn, denn er hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen.

Tag und Nachtsind meine Gedanken bei ihm.

Ich sehe immer auf den Herrn.

Er steht mir zur Seite, damit ich nicht falle.

Darüber freue ich mich so sehr, dass ich es nicht für mich behalten kann.

Bei dir, Herr,bin ich in Sicherheit.

Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt.

Du beschenkst mich mit Freude, denndu bist bei mir.

Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf.

– Amen!

 

6. Überleitung und aktuelles Lied (Lena und Tobi)
Lena: Nachdem wir nun den 16. Psalm aus der Bibel gemeinsam gebetet haben, haben wir für euch ein aktuelles Lied ausgesucht: „Tage wie diese“ von den Toten Hosen.
Tobi: Außerdem haben wir einige Stationen vorbereitet, bei denen ihr selbst etwas zum Gottesdienstthema machen könnt – bei einer Station geht es auch um das aktuelle Lied.
Lena: Deshalb hört ihr jetzt „Tage wie diese“ – bevor Tobi euch für die Stationen in Gruppen einteilen wird.

7. Stationen
Aktuelles Lied (Hannah und Kimi)
Die GD-Besucher schreiben auf ein Plakat, was ihnen zum Lied „Tage wie diese“ einfällt.
Was ist für Gott Musik? (Joachim und Tobi)
Die GD-Besucher schreiben Ideen/Einfälle auf ein Plakat, was in Gottes Ohren „Musik“ darstellt.
Gespräch mit Gott (Enno und Onno)
An einer Wand hängen ein oder mehrere Plakate, auf denen ein Bibelspruch steht. Die GD-Besucher formulieren Antworten auf diesen Spruch und tauschen ihre Zettel mit kleineren Zetteln, auf denen der Bibelspruch steht, aus.
Beten (Annika und Lena)
Die GD-Besucher erhalten einen Stein und legen ihn bei einer der Antworten ab. „Umfrage“
Wie wichtig ist dir das Gebet mit Gott?
... sehr wichtig / wichtig
... unterschiedlich / eher unbedeutend
... unwichtig
Wie oft betest du?
... häufig (mehrmals in der Woche)
... unterschiedlich
... selten (nur in Gottesdiensten)

8. Aktuelles Lied

9. Gedanken zum aktuellen Lied (Enno)
Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag
Kimi: Es gibt viele Tage, auf die man sich freut – auch dann, wenn es noch lange hin ist! Ich freue mich – und ich denke ihr euch auch – auf die Konfirmation, ein wirklich besonderer Tag!
Bahnen wir uns den altbekannten Weg
Lena: Meistens ist es am einfachsten, auf dem alten Weg zu bleiben – aber neue Wege einzuschlagen, kann auch bedeuten, neue Erfahrungen zu machen und etwas auszuprobieren.
Über die Brücken, bis hin zu der Musik
Joachim: Eine Brücke kann auch ein Hindernis sei – hilfreich ist es, ein Ziel vor Augen zu haben, damit ich weiß, warum ich dieses Hindernis überwinden muss.
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
Onno: Es gibt Tage, da ist das so – aber dafür sollten meiner Meinung nach andere Tage auch schneller vorüber gehen und gerade die Tage sind es, die mir dann unendlich erscheinen.
Komm‘ ich trag dich, durch die Leute / Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht
Tobi: Es ist gut, jemanden zu haben, der sich für mich interessiert und auf mich achtet. Das können Freunde sein oder die Familie – es gibt aber noch wen: jemanden, der immer Zeit für mich hat.
Wir lassen uns treiben, tauchen unter, schwimmen mit dem Strom
Annika: Das ist ja eigentlich das einfachste: ich passe mich an, falle nicht auf. Aber so verpasse ich auch was: es ist gut, seine eigenen Ansichten zu vertreten, auch wenn das heißt, einmal gegen den Strom zu schwimmen – denn so kann ich das erreichen, was mir wirklich wichtig ist.
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
Hannah:
Aber was ist, wenn es dann doch mal zu Ende ist? Was, wenn die schöne Zeit vorbei ist und es mir wieder schlechter geht? Ich muss damit rechnen, dass es sowohl Höhen als auch Tiefen in meinem Leben gibt.

10. Lied 2: You are holy

11. Impuls (Tobi)
- Deine Stimme? Musik in Gottes Ohr?
- Wir haben im Gottesdienst schon das Lied „Tage wie diese“ gehört – ein Lied, das Lebensfreude ausstrahlt, ein Lied, das positiv ist. Ein Lied, mit dem ich abheben kann, weil kein Ende in Sicht ist.
- Und ihr habt auch gehört, was uns dazu eingefallen ist.
- Am Anfang des Gottesdienstes haben wir gemeinsam den 16. Psalm gesprochen. Dort betet David zu Gott.
- David bittet um Gottes Schutz und sagt ihm, dass seine Zukunft in Gottes Händen liegt. David bedankt sich aber auch bei Gott, denn Gott hilft ihm, Entscheidungen zu treffen und auch, den richtigen Lebensweg zu finden.
- Am Ende sagt David, dass sein Glück so groß ist, dass er es gar nicht fassen kann. Nie hört es auf.
- Im Lied „Tage wie diese“ wünschen sich die Toten Hosen Unendlichkeit. Seit Wochen warte ich auf einen Tag, auf einen besonderen Moment und dann ist er plötzlich da und ich möchte nicht, dass er zu Ende geht.
- Es gibt aber auch Tage, die sollen möglichst schnell vergehen, mir steht ein Hindernis im Weg und ich weiß nicht, was danach kommt? Traue mich nicht, meinen alten Weg zu verlassen.
- Das Wort Psalm bedeutet so viel wie „Lied“ und früher sind die Psalmen auch einmal gesungen worden.
- Der 16. Psalm passt eigentlich ganz gut zu unserem aktuellen Lied, zu „Tage wie diesen“, denn auch David beschreibt Gott seine Lebensfreude, er ist ebenso positiv und wünscht sich, dass das auch so bleibt, weshalb er seine Zukunft in Gottes Hände legt.
- Und wenn David zu Gott spricht, dann ist das für Gott Musik. Gott hört David gerne zu, wenn er seine Lebensfreude mit ihm teilt und Gott hört auch Davids Wunsch, weiterhin behütet zu sein.
- Prinzipiell ist Musik für uns wahrscheinlich alle etwas Positives, denn sie kann eine ganze Menge. Sie drückt unterschiedlichste Stimmungen aus, kann einen Rückblick darstellen, aber auch einen Zukunftstraum.
- Es gibt aber auch Musikrichtungen, die mir vielleicht nicht so gut gefallen oder Musik, die ich nur manchmal gerne höre, Musik die nur zwischendrin gerade einmal cool ist.
- Das ist bei Gott anders. Für Gott ist jeder von uns, wenn wir zu ihm sprechen, Musik in seinem Ohr. Und zwar Musik, über die er sich freut!
- Da gibt es keine Unterschiede, egal ob ich Gott von meinen Problemen erzähle oder mich bei ihm für etwas bedanken will. Sogar dann, wenn ich mich aufrege, vielleicht an Gott zweifle, hört Gott das und es ist Musik für ihn.
- Im Lied „Tage wie diese“ heißt es, dass ich mich treiben lasse und mit dem Strom schwimme. Aber nicht immer will ich das wirklich, es ist gut, auch mal etwas Neues zu wagen und den altbekannten Weg zu verlassen.
- Jesus hat das getan. Er hat Gott vertraut und den Menschen einen neuen Weg gezeigt, einen Weg zu Gott. Er hat auch Menschen bei sich aufgenommen, die bei anderen keine Chance mehr bekommen hätten.
- Im 16. Psalm freut sich David so sehr über das Glück, das Gott ihm schenkt, dass er das nicht mehr nur für sich behalten kann.
- Wenn uns das auch mal so geht, dann sollten wir das auch tun: unser Glück nicht für uns behalten. Von Gott erzählen und davon, was er mir bedeutet, auch wenn das vielleicht für mich heißt, einen alten Weg zu verlassen und einmal gegen den Strom zu schwimmen!
- Immer wenn ich mit Gott rede, also zu ihm bete; wenn ich ihm meine Gedanken zu einem Bibelvers aufschreibe – wie ihr es gerade getan habt –, oder auch einfach wenn ich von ihm erzähle, dann ist das Musik.
- Deine Stimme! Musik in Gottes Ohr!

12. Lied 3: Du bist du

13. Ende und Gebet (Annika und Joachim)
Bevor der Gottesdienst gleich zu Ende ist und ihr in Gruppen für die Workshops eingeteilt werdet, wollen wir noch einmal zusammen beten und im Anschluss das Vater unser sprechen:
Vater,
wir danken dir, dass wir gemeinsam diesen Gottesdienst verbringen konnten.
Danke, dass du immer für uns da bist und uns durch unser ganzes Leben begleitest.
Danke, dass du unsere Stimmen hörst und wir auch dann in deinem Ohr Musik bleiben, wenn wir gerade zweifeln oder nicht weiter wissen.
Gott, hilf uns, unser Glück nicht für uns zu behalten und anderen zu zeigen, was du uns bedeutest.
Herr, wir danken dir, dass du bei uns bist, wenn wir einmal gegen den Strom schwimmen.
Trotzdem ist das nicht so einfach. Hilf uns, damit wir – wir selbst bleiben und auch Hindernisse überwinden können.
Vater unser … – Amen!
Nun singen wir das letzte Lied unseres Gottesdienstes: „One of us“.

14. Lied 4: One of us

15. Überleitung zu den Workshops

16. Musikalisches Nachspiel