Vertrauen – zu wem?

1. Musikalisches Vorspiel

2. Gedanken (Annika)
Vertrauen – zu wem? Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir als erstes meine Familie und meine Freunde ein. Meiner Familie vertraue ich zum Beispiel mittags, wenn ich vom Tag berichte und Sorgen und Wünsche mit ihnen teile.
Mit meinen Freunden teile ich Geheimnisse und rede über Sachen, die meine Familie teilweise nicht weiß.
Gott vertraue ich auch. Abends, wenn ich bete, erfährt er von mir, wie der Tag war und was ich mir wünsche. Ich finde gut, dass ich das so einfach kann, obwohl ich ihn nicht sehe.
In unserem heutigen Gottesdienst zum Thema Vertrauen könnt ihr selber feststellen, wie wichtig Vertrauen für euch ist und wem ihr vertraut. Natürlich geht es besonders um das Vertrauen zu Gott.

3. Begrüßung (Lena und Tobi)
Lena: Wir begrüßen euch ganz herzlich zu unserem Gottesdienst „Vertrauen – zu wem?“. Wir, das ist der JugendKirchenVorstand und wir hier vorne sind Lena und Tobi.
Tobi: Von Annika habt ihr ja schon etwas zu unserem Gottesdienst-Thema gehört.
Lena: Wir freuen uns, dass ihr alle gekommen seid, um diesen Gottesdienst gemeinsam mit uns zu erleben.
Tobi: Wir haben wieder einige Stationen vorbereitet, bei denen ihr selber etwas zum Thema erfahren könnt.
Lena: Nun möchten wir mit dem Lied „Mercy is falling“ beginnen, dieses findet ihr auf den Liederzetteln.

4. Lied 1: Mercy is falling

5. Psalm 23 (Louisa und Enno)
Der Herr ist mein Hirte.
Nichts wird mir fehlen.

Er weidet mich auf saftigen Wiesen

und führt mich zu frischen Quellen.

Er gibt mir neue Kraft.

Er leitet mich auf sicheren Wegen,
weil er der gute Hirte ist.

Und geht es auch durch dunkle Täler,
fürchte ich mich nicht, 

denn du, Herr, bist bei mir.
Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab.

Du lädst mich ein
und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.

Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast
und gibst mir mehr als genug.

Deine Güte und Liebe werden mich begleiten mein Leben lang;

in deinem Haus darf ich für immer bleiben. – Amen!


6. Lied 2: Du bist meine Zuflucht

07. Stationen (Enno und Tobi)
1) Stein gestalten zum 23. Psalm (Enno und Onno)
Die Gottesdienstbesucher bekommen einen Stein, auf dem sie ihre Gedanken zum 23. Psalm aufschreiben oder aufmalen können.
2) Du bist da (Annika und Lena)
Die Gottesdienstbesucher können auf ein Plakat in eine Blüte aufschreiben, wann Gott für sie da ist.
3) Was bedeutet Vertrauen? (Louisa und Joachim)
Die Gottesdienstbesucher können auf ein Plakat Gedanken zum Thema Vertrauen aufschreiben.
4) Spruch ziehen (Hannah und Tobi)
Die Gottesdienstbesucher ziehen einen Spruch, der etwas mit dem Thema Vertrauen zu tun hat.

08. Lied 3: Wo ein Mensch Vertrauen gibt

09. Vertrauen (Alle)
Hannah: Ich vertraue meiner Familie, wenn ich ihnen meine Sorgen und Wünsche anvertraue. Meine Familie ist immer für mich da.
Joachim: Zum Beispiel, wenn ich eine schlechte Note zurückbekommen habe oder wenn es um die Geburtstagsgeschenke geht.
Annika: Dies mache ich, indem ich mit ihnen rede. Aber es ist nicht so, dass nur ich meiner Familie etwas anvertraue. Meine Familie vertraut auch mir!
Lena: Ich vertraue Gott; ihm kann ich im Gebet und mit meinen Gedanken immer meine Ängste, Hoffnungen, Sorgen und Freunden anvertrauen.
Tobi: Gott hat immer Zeit für mich und er behält alle meine Gedanken für sich. Ich bin aber auch darauf angewiesen, ihm zu vertrauen, er zeigt mir ja nicht offensichtlich, dass es ihn gibt.

10. Lesung Mt. 14, 22-33 (Joachim und Hannah)
Joachim: Jesus drängte die Jünger, ins Boot zu steigen und ans andere Seeufer vorauszufahren. Er selbst wollte erst noch die Menschenmenge verabschieden. Als er damit fertig war, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Als es dunkel wurde, war er immer noch dort. Das Boot mit den Jüngern war inzwischen weit draußen auf dem See. Der Wind trieb ihnen die Wellen entgegen und machte ihnen schwer zu schaffen.
Hannah: Im letzten Viertel der Nacht kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen. Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, erschraken sie und sagten: „Ein Gespenst!“, und schrien vor Angst. Sofort sprach Jesus sie an: „Habt Mut! Ich bin's, fürchtet euch nicht!“. Da sagte Petrus: „Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!“. „Komm!“, sagte Jesus.
Joachim: Petrus stieg aus dem Boot, ging über das Wasser und kam zu Jesus. Als er dann aber die hohen Wellen sah, bekam er Angst. Er begann zu sinken und schrie: „Hilf mir, Herr!“. Sofort streckte Jesus seine Hand aus, fasste Petrus und sagte: „Du hast zu wenig Vertrauen! Warum hast du gezweifelt?
Hannah: Dann stiegen beide ins Boot, und der Wind legte sich. Die Jünger im Boot warfen sich vor Jesus nieder und riefen: „Du bist wirklich Gottes Sohn!“

11. Lied 4: Father God i wonder

12. Impuks (Tobi)
- Jesus sagt zu Petrus, dass er zu wenig Vertrauen hat! Vertrauen? Wo soll Vertrauen auch herkommen, wenn man nachts und bei starken Wellen über einen See geht. Da kann man Angst verstehen!
- Vertrauen zu wem?
- Wir alle haben Vertrauen zu unseren Freunden, zur Familie, zu Bekannten und zu vielen mehr! Wir wissen, dass diese für uns da sind, auch wenn es uns nicht so gut geht, wir können uns auf sie verlassen. Wir vertrauen ihnen.
- Aber Vertrauen zu Gott? Das kommt einem erst einmal unbekannt vor! Vertrauen zu jemandem, den wir nicht sehen können? Wie soll das denn schon aussehen?
- Am Anfang des Gottesdienstes ging es um den 23. Psalm. Es ging darum, dass Gott wie ein Hirte ist und uns durch die guten und schlechten Zeiten unseres Lebens begleitet. Darum, dass Gott immer für uns da ist.
- Und das ist das Besondere an Gott, dass er eben auch dann Zeit hat, wenn Freunde oder Familie gerade nicht da sind. Wir können ihm immer unsere Ängste, Freuden und Hoffnungen anvertrauen!
- Und Gott verrät nichts weiter, alles was wir ihm im Gebet oder in unseren Gedanken erzählen, das behält er auch für sich.
- Gerade eben habt ihr auch schon gehört, wie das Vertrauen zu Gott für uns aussieht, was Vertrauen zu Gott für uns bedeutet. Wir haben gesagt, dass er uns nach einem Gebet zu ihm neuen Mut gibt oder dass wir danach neue Ideen haben. Und auch das haben wir am Anfang im Psalm gehört.
- Aber zum Vertrauen zu Gott gehört auch, dass wir ihm vertrauen müssen, weil wir eben nicht die volle Gewissheit haben, ob es ihn gibt.
- Das Vertrauen zu Gott kann auch verloren gehen, wenn uns viele neuen Zweifel aufkommen oder wenn er uns einmal nicht zu Hilfe kommt, dann wenn wir ihn nicht als Hirten bei uns spüren.
- Und genau das ist auch Petrus passiert. Als er über das Wasser ging und die Wellen größer wurden, hat er sein Vertrauen zu Jesus verloren. Dadurch ist er dann in den Wellen eingesunken. Statt des Vertrauens war bei ihm Angst.
- Petrus ist ja trotzdem nicht ertrunken, Jesus hat ihn gerettet, obwohl Petrus ihm nicht mehr vertraut hat.
- Gott hilft uns also auch dann, wenn wir einmal nicht Vertrauen zu ihm haben und er für uns ganz weit weg ist. Gott ist trotzdem da.
- Und durch diese Hilfe entsteht wieder neues Vertrauen. Vertrauen kann ja auch nicht immer felsenfest sein, das kennen wir auch aus Freundschaften.
- Vertrauen zu wem? Ich vertraue auf Gott, der mich durchs Leben führt und auch dann bei mir ist, wenn es mir einmal nicht so gut geht und wenn ich ihn nicht spüre. Ihm kann ich alles anvertrauen, er ist immer da. Vertrauen zu Gott.

13. Lied 5: One of us

14. Gebet, Fürbitten, Vaterunser (Annika und Lena)
Gott,
danke, dass wir gemeinsamen einen so schönen Gottesdienst verbrach haben.
Danke, dass du immer bei uns bist und uns wie ein Hirte durch unser ganzes Leben begleitest.
Danke für das Vertrauen, das wir zu dir haben können, obwohl wir dich nicht sehen.
Vater, wir bitten dich,
um mehr Vertrauen unter den Menschen.
Wir bitten, dass wir das Vertrauen zu dir nie verlieren
und dass du bei allen Menschen bist, denen es gerade nicht so gut geht.
Vater unser … – Amen!

15. Abkündigungen (Onno)
An dieser Stelle möchten wir nun auf die nächsten Gottesdienste hinweisen:
Am Sonntag, den 10. April findet der nächste Gottesdienst in Dedensen statt, der nächste Gottesdienst in Gümmer ist am 17. April. Beide Gottesdienste sind wie gewohnt um 10:00 Uhr mit Pastor Petzold.
Als nächstes möchten wir das Lied „Sei behütet“ singen. Bei diesem Lied wird Kollekte eingesammelt. Die Kollekte ist für den JugendKirchenVorstand und die Jugendarbeit der Gemeinde bestimmt.

16. Lied 6 Sei behütet (Kollekte)

17. Segen (Joachim und Hannah)
Joachim: Gott, guter Vater,
segne unsere Gedanken,
dass sie uns vorwärtstragen –
Hannah: segne unsere Worte,
dass sie Gutes bewirken –
Joachim: segne unsere Handlungen,
dass sie deine Handschrift tragen –
Hannah: segne uns,
dass wir dir vertrauen. – Amen!

18. Ende (Lena und Tobi)
Lena: Unser Gottesdienst neigt sich nun dem Ende zu und wir hoffen, dass er euch gefallen hat.
Tobi: Vielleicht haben euch ja gerade die Stationen am Anfang des Gottesdienstes geholfen, etwas zu dem Thema „Vertrauen“ zu erfahren.
Lena: An dieser Stelle möchten wir nun auch noch einmal auf unsere Homepage hinweisen: jkv-dedensen.jimdo.com. Einen Hinweis dazu findet ihr auch auf den Liederzetteln.
Tobi: Für Verbesserungsvorschläge und Anregungen stehen wir euch gerne zur Verfügung und wir würden uns auch freuen, wenn ihr einen Eintrag im Gästebuch unserer Homepage macht.
Lena: Nun möchten wir uns für die musikalische Begleitung bei der Jugendband aus Luthe bedanken.
Tobi: Vielen Dank für euer kommen und noch einen schönen Abend.
Lena: Tschüss!

19. Musikalisches Nachspiel