Wo bleibst du?

1. Musikalisches Vorspiel

2. Einleitung (Annika)
Gott, wo bleibst du? – Wo bleibt das Licht, dass du uns schon so oft geschickt hast? Was soll ich eigentlich so unter deinem Licht verstehen? Ist es Jesus, der immer bei uns ist? Ist es ein Geschenk von dir? Oder was ist es? Ist es Hoffnung, die du uns schenkst, wenn wir einsam sind?
In der Bibel ist so oft von einem Licht die Rede und ich weiß einfach nicht, was es sein soll! Ich habe mir darüber schon oft Gedanken gemacht!
Ich glaube, dass es nicht nur eine Sache ist, sondern, dass es für ganz viele Dinge steht! Ich denke, Licht steht besonders für alles, was Gott uns schenkt. Und gerade in der Adventszeit wird so oft von Licht gesprochen, Gott hat uns ja auch Jesus geschenkt und noch vieles anderes! Diese Geschenke können für viele Dinge stehen: Für Vertrauen, Liebe, gute Freunde, die Familie. Ich kann jetzt nicht alles aufzählen; aber die wichtigste Sache ist für mich die Hoffnung.
Unser Gottesdienst „Wo bleibst du?“ soll euch helfen, über Licht nachzudenken und es nicht nur als Sonnenstrahlen und als Lampe zu sehen.

3. Begrüßung (Lena und Tobi)
Tobi: Das Volk, das im Finstern wandelt sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jesaja 9, Vers 1
Lena: Wir begrüßen euch ganz herzlich zu unserem Gottesdienst „Wo bleibst du?“. Wir das ist der JugendKirchenVorstand und wir hier vorne sind Lena und Tobi.
Tobi: Unser Gottesdienst beschäftigt sich mit dem Thema Licht, wie ihr ja bereits von Annika gehört habt.
Lena: Wir freuen uns, dass ihr alle gekommen seid, um mit uns gemeinsam diesen Gottesdienst zu erleben. Um herauszufinden was das Licht eigentlich für uns bedeutet.
Tobi: Wie bei unserem letzten Gottesdienst haben wir wieder einige Stationen vorbereitet, in denen ihr selber etwas über das Thema erfahren könnt. Dadurch hoffen wir, etwas mehr Leben in unseren Gottesdienst zu bringen.
Lena: An dieser Stelle möchten wir uns außerdem schon einmal für die musikalische Begleitung bedanken – und nun auch schon mit dem ersten Lied beginnen, dieses findet ihr auf dem Liederzettel.

4. Lied 1: Wir sagen euch an den lieben Advent

5. Was ist Licht? (Alle)

Lena: Als wir diesen Gottesdienst vorbereitet haben, haben wir uns natürlich auch damit beschäftigt, was eigentlich für uns Licht bedeutet! Darauf werdet ihr jetzt Antworten hören und nachher habt ihr auch die Gelegenheit, selber darauf zu antworten!
Franzi: Für mich ist Licht wie Liebe, man sieht es nicht immer, aber es ist immer bei uns.
Louisa: Licht ist hell, es ist wie die Hoffnung, die Gott uns gibt.
Enno: Für mich ist Licht Freude, Glück und Hoffnung. Es vertreibt die Dunkelheit – wie Gottes Güte die Sünde. Es erinnert mich an Weihnachten, an die Geburt von Jesus, an Geborgenheit und die Sicherheit unter Gottes Schirm.
Annika: Licht ist da, wo Gott bei uns ist und uns was schenkt.
Joachim: Ich denke, dass Licht wie Hoffnung ist, die uns in der Advents- und Weihnachtszeit besonders deutlich wird.
Hannah: Licht ist eine Form, in der ich Gott sehe; ich fühle Wärme in meinem Herzen.
Tobi: Hoffnung, Liebe und Adventszeit – das sind die Worte, die mir als erstes einfallen, wenn ich an Licht denke. Jesus war und ist Licht; er hat Hoffnung verbreitet. In einer Woche werden wir Weihnachten feiern und dann wird das Licht zu uns kommen und wir werden es in und um uns spüren.

6. Psalmgebet 122 (Louisa und Enno)
Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet,

der große Freude hat an seinen Geboten!

Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande;

die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.

Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein,

und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis

von dem Gnädigen, Barmherzigen und Gerechten.

Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht

und das Seine tut, wie es recht ist!

Denn er wird ewiglich bleiben;

der Gerechte wird nimmermehr vergessen.

Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht;

sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.

Sein Herz ist getrost und fürchtet sich nicht,

bis er auf seine Feinde herabsieht.

Er streut aus und gibt den Armen; /

seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

Seine Kraft wird hoch in Ehren stehen.

Amen!

 

7. Lied 2: Ein Licht geht uns auf

8. Stationen (Alle)
1) Licht bekommen: (Lena und Enno)
Die Gottesdienstbesucher bekommen einen Licht-Knick-Stab; außerdem werden sie gesegnet. Lena & Enno
2) Licht schenken: (Annika und Franzi)
Die Gottesdienstbesucher zünden ein Teelicht an. Die Lichter werden in kerzenform aufgebaut. Annika & Franzi
3) Was ist Licht: (Louisa und Joachim)
Die Besucher schreiben zu Thema Licht etwas auf. Louisa & Joachim
4) Spruch ziehen: (Hannah und Tobi)
Die Gottesdienstbesucher ziehen einen Spruch; auf diesen stehen Verse aus der Bibel oder andere Textstellen, die etwas mit Licht, Hoffnung oder Jesus zu tun haben. Hannah & Tobi

9. Mache dich auf und werde Licht! (Hannah & Joachim)
Du musst wissen:
Überall auf der Welt ist es dunkel, die Menschen stolpern in der Finsternis herum. Sie können ihren Weg nicht finden.
Mache dich auf und werde Licht!
Steh auf und lass alle Dunkelheit hinter dir.
Denn Gott kommt auf uns zu und erstrahlt in Herrlichkeit.
Darum mach dich auf, wenn es dunkel ist; hol dir dein Licht.
Hol dir dein Licht von der Leuchtkraft aller Sonnen;
entzünde dein Licht am Licht aller Lichter, an Jesus;
und trage dein Licht in die Welt.
Du fragst, wohin du gehen sollst? Ich sage es euch:
Den Traurigen bring die Freude,
die ein zerbrochenes Herz haben, denen verbindet die Wunden,
die großes Leid erfahren, die tröstet und nehmt in die Arme,
sagt ihnen ein gutes Wort.
So seid ihr ein Licht in der Welt und leuchtet unter den Menschen.
Ihr seid Gottes Kinder.
Über euch wacht der Gott und macht euren Weg hell.

10. Lied 3: Mache dich auf und werde Licht

11. Klärung (Tobi)
In dem Teil des Gottesdienstes, der jetzt kommt erwartet euch die Klärung; also die Deutung des Gottesdienstes und des Gottesdienstthemas.
Die Adventszeit, eine meist kalte Zeit, die ich aber trotzdem ganz besonders mag; die Tage werden zwar immer kürzer und morgens, wenn ich zur Schule gehe ist es noch dunkel und die Minusgrade beherrschen das Thermometer – noch? Eigentlich ist es ja meistens dunkel und kalt im Dezember.
Advent – das bedeutet Ankunft! Die Zeit der Vorfreude; die Erwartung auf Weihnachten und die damit verbundene Freude. Die Freude auf die Ankunft von Jesus.
Es herrscht eine Hoffnung auf das Fest und die Freude. Wo bleibt Weihnachten?
Wo bleibst Du? – Das Thema unseres Gottesdienstes. Wir erwarten immer etwas und hoffen auf etwas; stellen die Frage wo etwas bleibt.
Das war auch schon ganz früher so; gerade die, denen es schlecht ging, hofften. Sie hofften auf den Messias, auf die Erlösung; eigentlich hofften sie auf die Hoffnung.
Denn Jesus ist die Hoffnung; er hat Gutes getan und auch wieder ganz neue Hoffnungen geweckt.
Der Prophet Jesaja sagte, dass ein Licht kommen wird, das die traurigen und bedrückten erhellen wird: Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jesaja 9, Vers 1
Jesus ist gekommen; er hat uns von unseren Sünden erlöst und bezeichnete sich auch selbst als das Licht. Er verbreitete Hoffnung.
Licht ein Symbol der Hoffnung?
Ich denke schon, denn gerade in der Adventszeit ist es trotz der Dunkelheit ja hell!
Draußen scheint zwar meist keine Sonne, aber drinnen oder auch auf dem Weihnachtsmarkt und in den Straßen sieht man Kerzen, Lichterketten oder bunte und leuchtende Weihnachtssterne! Und dieses Licht steht ja für die Erwartung, für die weihnachtliche Vorfreude; für die Hoffnung auf Jesus.
Aber nicht überall auf der Welt herrscht nun immer diese Hoffnung, herrscht das Licht!
Und auch wir wissen, dass wir ja nicht immer nur hoffen, wir sind auch enttäuscht, sind dann also das Volk in der Dunkelheit und brauchen dann genau die Hilfe, die die Menschen damals brauchten, als sie auf Jesus gewartet haben.
Ich denke, dass nun wir den Part der Verbreitung von Hoffnung übernehmen müssen; denen, denen es schlecht geht, müssen wir Licht bringen. Wir müssen bei ihnen neue Hoffnung entflammen. Und vielleicht werden sie uns ja auch neue Hoffnung schenken, wenn es uns mal wieder nicht so gut geht und wir die Zuwendung anderer brauchen.
Gerade die Weihnachtszeit ist wohl diese Zeit; die Zeit des Schenkens und des Geschenkbekommens. Und das wichtigste Geschenk ist das Licht, ist die Geburt Jesu.

12. Lied 4: Go tell it on the mountain

13. Gebet, Fürbitten & Vater Unser (Annika und Lena)
Gott,
danke, dass wir gemeinsam einen so schönen Gottesdienst verbracht haben.
Danke, dass du uns dabei geholfen hast zu erkennen was für uns Licht bedeutet.
Danke, dass du immer bei uns bist; auch in den dunkelsten Zeiten und uns dann neues Licht schickst und neue Hoffnung bei uns entflammst.
Danke dafür, dass wir eine schöne Adventszeit haben dürfen, in der wir besonders über das Licht nachdenken und uns über deine Geschenke freuen können.
Vater, wir bitten dich,
dass du uns auch in der Zukunft neues Licht schenkst;
und dass du auch bei denen Hoffnung entflammst, die es in diesem Jahr nicht so gut hatten wie wir;
wir bitten, dass wir noch eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachten haben werden;
dass es alle so gut haben wie wir.
Vater unser im Himmel ...

14. Abkündigungen (Joachim)
An dieser Stelle möchten wir nun auf die nächsten Gottesdienste hinweisen:
Am Sonntag, den 19. Dezember findet in Gümmer um 10:00 Uhr der Gottesdienst zum 4. Advent statt.
Der nächste Gottesdienst in Dedensen ist die Kinderweihnacht am 24. Dezember um 16:30 Uhr; außerdem finden Heiligabend noch zwei weitere Gottesdienste in der Hase-Kirche statt: Um 18:30 Uhr der Gottesdienst mit dem Musikverein und um 23:00 Uhr die Feier der Christnacht.
Alle diese Gottesdienste mit Pastor Petzold.

15. Lied 5: Stern über Bethlehem

16. Segen (Louisa und Hannah)
Der Gott des Lichtes, des Lebens und der Liebe strahlt leuchtend über uns.
Gott, behüte uns und lass uns geborgen sein in deinem Licht.
lass uns spüren das Feuer der Liebe.
Sei uns gnädig und mach uns und unsere Welt hell.
Amen!

17. Ende (Lena und Tobi)
Lena:
Unser Gottesdienst neigt sich nun dem Ende zu und wir hoffen, dass er euch gefallen hat und dass ihr besonders bei den Stationen etwas über Licht und Hoffnung erfahren konntet.
Tobi: Wir würden uns freuen, wenn ihr nun auch nach dem Gottesdienst noch darüber nachdenkt und denen, die Hilfe brauchen, Licht und Hoffnung schenkt.
Lena: Wenn ihr öfter Gottesdienste mit Stationen erleben möchtet, dann besucht doch einen der Jugendgottesdienste in Luthe, die aktuellen Termine findet ihr im Gemeindebrief.
Tobi: Natürlich möchten wir uns auch – wie immer – bei Renate Kokemüller bedanken, die uns wieder bei der Dekoration geholfen hat und uns auch sonst immer unterstützt.
Lena: Außerdem ein Dank an die Jugendband Idensen, die uns auch wieder bei diesem Gottesdienst musikalisch begleitet hat.
Tobi: An dieser Stelle möchten wir nun auch noch einmal auf unsere Hompage hinweisen: jkv-dedensen.jimdo.com Einen Hinweis dazu findet ihr auch auf den Liederzetteln.
Lena: Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge stehen wir euch gerne zur Verfügung und wir würden uns auch freuen, wenn ihr einen Eintrag im Gästebuch unserer Homepage machen würdet.
Tobi: Außerdem laden wir euch noch herzlich zum Stockbrotbacken und zum Grillen am Lagerfeuer sowie zum Angucken des JKV-Raums ein.
Lena: Vielen Dank für euer kommen und bis gleich.
Tobi: Wir hoffen, dass es euch gefallen hat.

18. Musikalisches Nachspiel