Nächstenliebe

1. Musikalisches Vorspiel

 

2. Begrüßung durch den KV

 

3. Begrüßung durch den JKV (Marie und Tobi)

Tobi: Erstmal Hallo. Also für alle, die uns nicht kennen, das hier ist Marie und ich bin Tobi.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, dies ist das Thema des heutigen Familiengottesdienstes des JKV, JKV bedeutet JugendKirchenVorstand, aber dazu später mehr.

Marie: Wir freuen uns, dass Sie und Ihr so zahlreich erschienen seid, und hoffen auf einen schönen Gottesdienst mit Euch und mit Ihnen.

Tobi: Wir möchten uns auch jetzt schon für die musikalische Begleitung von Gerald Pursche und seiner Jugendband bedanken. Auch ein Dank an unseren Pastor Gerald Petzold, an Ines Propfe aus dem KV und an Renate Kokemüller, die auch aus dem KV ist, denn diese haben uns bei der Vorbereitung unterstützt.

Marie: Und auch noch einen Dank an Volker Grotefend und Michael Hohlbein, die auch aus dem KV sind und eine sehr schöne Begrüßung gemacht haben. Und nun wollen wir auch schon gleich mit dem Lied „Gloria“ beginnen. Und danach möchten wir den 1. Teil der Geschichte „vom barmherzigen Samariter“ vorlesen. Dabei schon jetzt viel Spaß.

 

4. Psalm 146 „Der Herr hält Treue ewiglich“ (Annika und Enno)
Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Verlasset euch nicht auf Fürsten;
sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
Denn des Menschen Geist muss davon,
und er muss wieder zu Erde werden;
dann sind verloren alle seine Pläne.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist,
der seine Hoffnung setzt auf den Herrn, seinen Gott,
der Himmel und Erde gemacht hat,
das Meer und alles, was darinnen ist;
der Treue hält ewiglich,
der Recht schafft denen, die Gewalt leiden,
der die Hungrigen speiset.
Der Herr macht die Gefangenen frei.
Der Herr macht die Blinden sehend.
Der Herr richtet auf, die die niedergeschlagen sind.
Der Herr liebt die Gerechten.
Der Herr behütet die Fremdlinge
und erhält Waisen und Witwen;
aber die Gottlosen führt er in die Irre.
Der Herr ist König ewiglich,
dein Gott, Zion, für und für. Halleluja!

Amen!

 

5. Lied 1: Gloria

 

6. Anspiel Teil 1 (Franzi)

Es kam einmal ein Schriftgelehrter zu Jesus und fragte: „Meister, was muss ich tun, damit ich zu Gott komme?“ Und Jesus antwortete ihm: „Was steht in den Geboten? Was steht dort geschrieben?“ Der Gelehrte antwortete: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen lieben und deinen nächsten wie dich selbst?“ Da erzählte Jesus ihm eine Geschichte:

„Ein Jude, der in Jerusalem lebte, ging nach Jericho. Obwohl er wusste, dass das Reisen wegen der vielen Straßenräuber sehr gefährlich war, machte er sich allein und ohne Pferd oder Gespann auf den Weg.

Als der Jude in eine einsame Gegend kam, wurde er von vielen bösen Räubern überfallen und niedergeschlagen. Die Räuber stahlen ihm alles, was er mit sich trug, und ließen ihn schwer verletzt am Boden liegen ...“

 

7. Lied 2: Ich lobe meinen Gott

 

8. Anspiel Teil 2

Verletzter Mann (Marie): „Au, tut das weh, mein Bein! Ich glaube, es ist gebrochen! Hilfe! Hilfe! Rettet mich!“

„Ich Glücklicher, dort kommt ein Priester. Der wird mir Helfen. Der kommt von Gott! Hilfe! Hilfe! Rette mich!“

Priester (Enno): „Dir werd' ich nicht helfen, sonst mach' ich mich schmutzig. Dir kann eh keiner mehr helfen!“

Verletzter Mann (Marie): „Warum hat er mir nicht geholfen, er ist doch ein Priester! Es tut doch so weh!“

„Oh, dort kommt noch ein Mensch, ein Levit, der vom Tempel kommt. Der wird mir helfen! Hilfe! Hilfe! Rette mich!“

Levit (Tobi): „Dir werd' ich nicht helfen, du bist es nicht wert!“

Verletzter Mann (Marie): „Warum hilft mir denn keiner? Ich werde sterben!“

„Oh, dort kommt noch jemand. Ein Samariter, der wird mir nicht helfen, er ist ein Feind der Juden, der geht bestimmt weiter!“

Samariter (Hannah): „Oh, dort liegt ein Jude. Ich werde ihm helfen, er braucht meine Hilfe! Du armer, was haben sie mit dir gemacht? Haben dich Räuber überfallen?“

Verletzter Mann (Marie): „Ja, ich wurde ausgeraubt, bitte hilf mir. Mein Bein tut so weh.“

Samariter (Hannah): „Komm, ich bringe dich in eine Herberge, dort wirst du gesund werden. Nicht weit von hier ist eine!“

Verletzter Mann (Marie): „Danke, Gott möge dich beschützen“

Samariter (Hannah): „Hier sind wir, ich werde klopfen.“

Wirt (Annika): „Ja, wer ist da? Was möchten Sie?“

Samariter (Hannah): „Bitte pflegen Sie diesen Mann gesund, hier haben Sie Geld. Ich bezahle alles.“

Wirt (Annika): „Okay, ich werde ihn pflegen.“

Samariter (Hannah): „Danke!“

Erzähler (Franzi): Jesus sagte: „Nun hast du eine Antwort, geh und mach es so, wie der Samariter.

 

9. Lied 3: Vergiss es nie

 

10. „Deutung“ des Anspiels (Tobi)

- Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt des Gleichnisses, also zu der Frage „Wer ist mein Nächster?“

- Jeder, der Hilfe braucht, der mich braucht, ist mein Nächster! Im Anspiel war der Verletzte, ein Jude, der Nächste für einen Feind der Juden, nämlich für den Samariter.

- Jetzt verlassen wir den Weg von Jericho nach Jerusalem und begleiten drei gute Freunde, 2 Fußballspieler – Alex und Timo – und Jan als ihren Fan, auf ihrem Weg zu einem Fußballspiel. Es ist ein Heimspiel gegen den Tabellenführer. Die drei sind spät dran und treten richtig in die Pedalen, um nicht zu spät zum Anpfiff zu kommen. Alex passt nicht auf und fährt Jan hinten ins Rad. Beide stürzen. Während Alex sofort wieder aufstehen kann, bleibt Jan am Knie blutend liegen. Er jammert: „Ich kann nicht aufstehen. Da ist etwas mit meinem Knie. Helft, mir!“ Timo und Alex schauen sich bestürzt an: das Fußballspiel. Sie werden zu spät kommen, wenn sie sich lange um Jan kümmern müssen. Und es ist doch so ein wichtiges Spiel. Sie wollen ja helfen, aber ... „Alleine schaffen wir das nicht“, sagen sie zu Jan, „und wir haben kein Handy dabei, wir rufen gleich vom Fußballplatz deine Eltern an, Ehrenwort.“ Und schnell fahren sie weiter und lassen Jan hilflos liegen. Der sagt noch: „He, das könnt ihr doch nicht machen!“ Doch das hören sie schon nicht mehr.

- Kurz darauf kommt der Kapitän der gegnerischen Mannschaft – Lukas – am Unfallort vorbei und sieht den verletzten Jan. Sofort steigt er vom Rad und erkundigt sich, ob er helfen kann. Jan sagt mit schmerzverzerrtem Gesicht: „Aber dein Spiel!“ – „Quatsch, Hilfe geht vor!“, antwortet Lukas.

- Jan zu helfen, ist für Lukas wichtiger als sein Fußballspiel, also als seine persönlichen Interessen. Er hilft gerne, sogar auch dem Fan des Gegners.

- Das will Jesus uns auch mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter sagen.

- Wir wollen jetzt ein Paket packen, in dem Nächstenliebe verschickt werden soll. Die Adresse lautet: „An alle, die Hilfe brauchen!“

Wir haben anfangs Zettel und Stifte verteilt und wer will, kann nun einen oder mehrere aufschreiben, an die das Paket gehen soll. Es wäre toll, wenn das Paket möglichst voll wird. Das Paket geben wir beim folgenden Lied rum.

- Wir singen nun „Ins Wasser fällt ein Stein“.

 

11. Lied 4: Ins Wasser fällt ein Stein

 

12. Vorstellung des JKVs (Enno)

So! Da wir hier nun schon über 30 Minuten in der Kirche zusammensitzen, wäre es vielleicht angebracht, uns einmal vorzustellen ...

Wir, das sind Annika und Tobi Grotefend, die 2 Ökumenischen, Marie und Franzi Hohlbein, und meine Schwester Hannah und ich: Enno Röhrig.

Angefangen hat es damit, dass wir im Konfirmandenunterricht ein Mitglied des Kirchenvorstandes, Michael Hohlbein, befragen sollten. Dafür hatten wir vorher im Konfa Fragen vorbereitet, unter anderem auch die, was er von einem JugendKirchenVorstand halte.

Michael Hohlbein hielt die Idee für gut und wir setzten uns mit unserem damaligen Pastor Jürgen Küster in Verbindung, der ebenfalls meinte, dass es eine gute Idee sei.

Daraufhin gründeten wir den JugendKirchenVorstand, allerdings mit einer noch etwas anderen Besetzung, aber schon mit dem Ziel, die Kirche auch für Kinder und Jugendliche interessant zu machen und selbst einen Gottesdienst zu gestalten. Dies beschlossen wir schon an unserem 1. Treffen am 05.12.07.

Damals haben wir auch schon Zettel aufgehängt, um neue Mitglieder zu bekommen, woraufhin es einen rapiden Wechsel gab. Einige hörten auf, einige kamen dazu. Von denen die nun hier sind, sind nur Tobi und ich schon von Anfang an dabei. Dann kamen Annika Grotefend und Hannah Röhrig zu uns, anschließend Marie Hohlbein und am Schluss noch sehr kurzfristig vor dem Gottesdienst Franzi Hohlbein.

Trotzdem suchen wir aber immer noch nach neuen Mitgliedern und freuen uns über jeden im Alter von 10 bis 17 Jahren. Falls hier jemand in der Kirche Interesse daran hätte, sollte er sich einfach bei uns nach dem Gottesdienst melden.

Wir wären auch sehr erfreut darüber, wenn Sie vielleicht noch Anregungen, was wir als JKV machen sollten, für uns hätten ...

Nun singen wir den „Irischen Segenswunsch“. Bei diesem Lied wird die Kollekte eingesammelt werden. Sie ist für die Jugendarbeit in der Kirche und für die Entstehung eines „JKV-Raums“ bestimmt.

 

13. Lied 5: Irischer Segenswunsch (Kollekte)

 

14. Fürbitten mit Kyrie und Vater Unser (Hannah und Marie)

Herr, wir bitten für alle, die in Armut leben und es nicht so gut haben wie wir. Herr, wir bitten Dich: Kyrie ...

Herr, wir bitten für alle, die kein gutes Jahr 2008 hatten. Herr, wir bitten Dich: Kyrie ...

Herr, wir bitten für alle, die eine schwere Krankheit haben. Gib ihnen Kraft und hilf ihnen wieder Gesund zu werden. Herr, wir bitten Dich: Kyrie ...

Herr, wir bitten, dass alle in Frieden leben können und dass kein Krieg mehr herrscht. Herr wir bitten Dich: Kyrie ...

Herr, wir bitten, dass Du uns hilfst auch so zu handeln, wie es der barmherzige Samariter getan hat. Her wir bitten Dich: Kyrie ...

Vater Unser ... Amen!

 

15. Segen und Ankündigung der nächsten Gottesdienste (Annika)

Nun möchten wir Sie noch segnen:

Gott, segne uns und lass uns gelingen, worum wir uns mühen.

Gott behüte uns und lass uns geborgen sein in deiner Liebe.

Gott, sei uns gnädig und mache uns und unsere Welt heil.

Amen.

Nun möchten wir noch auf die nächsten Gottesdienste hinweisen:

1. am 22. Februar in Dedensen mit Pastor Petzold

2. am 1. März in Gümmer mit dem Prädikanten Herrn Mecke

Beide Gottesdienste sind zu der gewohnten Zeit um 10 Uhr.

Und dann haben wir im März noch einen ganz besonderen Gottesdienst und zwar die offizielle Einführung von unserem neuen Pastor Gerald Petzold am 15. März – auch um 10 Uhr. Dazu möchten wir sie ganz herzlich einladen.

 

16. Ende (Marie und Tobi)

Tobi: So, nachdem dieser Gottesdienst jetzt zu Ende geht, möchten wir uns noch einmal bei der Jugendband aus Barsinghausen bedanken, die uns wirklich total toll begleitet hat.

Marie: Dies ist wirklich ein Applaus wert! Vielen, vielen Dank.

Natürlich hoffen wir auch, dass Ihnen unser Gottesdienst gefallen hat. Vielleicht gehen Sie jetzt ja auch aus der Kirche und denken an den Vers „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ ... und versuchen auch so zu handeln, wie der Samariter es getan hat.

Tobi: Jetzt auch noch einmal den Dank an Herrn Petzold und den KV, die uns so toll unterstützt haben.

So, jetzt ist der Gottesdienst aber wirklich zu Ende. Wir möchten Sie allerdings darum bitten, den hinteren Ausgang zu nutzen.

Marie: Die Gaben am Ausgang sind ebenfalls für die Jugendarbeit in der Kirche und für den „JKV-Raum“ bestimmt.

Tobi: Also, wir sagen dann Tschüss und wünschen allen noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.

Marie: Also, Tschüss!

 

17. Musikalisches Nachspiel