Jugendgottesdienste

Das „ideale Team“ und Vorbereitung

Wenn ihr einen eigenen Jugendgottesdienst gestalten möchtet, sind eurer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Es gibt einfach keine konkreten Abläufe oder Schemen, an die man sich halten muss. Kurz: Macht es so, wie es euch gefällt!

Hier einmal ein paar Erfahrungen von uns:

  • Der beste Jugendgottesdienst ist der, der von Jugendlichen gestaltet wird. Wichtig ist es aber, dass eine Person dabei ist, die bereits Erfahrung hat und die Arbeitsgruppe leiten kann.
  • Nutzt alle eure Erfahrungen, besonders wenn ihr eine größere Gruppe seid. Achtet darauf, dass sich jeder mit seinen Interessen einbringen kann.
  • Euer Gottesdienst sollte eindeutig von euch selbst kommen, aber auf jeden Fall auch inhaltlich korrekt sein. Dafür könnt ihr euch zum Beispiel bei eurem Pastor absichern.
  • Oft lohnt es sich auch, sich im Internet zu dem Thema erst einmal schlau zu machen. Dort findet man viele Anregungen und Hilfen, und kann von den Erfahrungen anderer profitieren.
  • Die Planungstreffen müssen nicht immer geordnet ablaufen, aber es sollte jemand dabei sein, der darauf achtet, dass ihr auch vorankommt und es nicht im Chaos endet.
  • Versucht nicht irgendwann in eine Routine überzugehen, denn sonst werden die Gottesdienste schnell eintönig und langweilig.

Der Gottesdienst-Ablauf, Musik und Tipps

Jetzt zum Gottesdienst:

Was sich auf jeden Fall lohnt, ist eine Jugendband, sofern es eine in der Umgebung gibt! Natürlich sollte sich diese auf kirchliche Lieder spezialisiert haben. Wichtig sind aber auch moderne und verständliche Texte, die die Stimmung verbessern. Sämtliche Texte, die gelesen und verlesen werden, sollten außerdem in neuer Sprache verfasst sein. Zu lange Reden sind auch unpassend. Dialoge, Streitgespräche und Anspiele sind meist viel effektiver. Eine Predigt könnt, aber müsst ihr nicht machen. Ihr könnt eure Hauptaussage anders rüberbringen. Oder ihr bindet einfach mal die Gemeinde mit ein: Lasst sie im Gottesdienst aufstehen. Bereitet Stationen vor und bringt ein wenig Abwechslung hinein. Hier müsst ihr aber aufpassen, dass es nicht kindisch wird. Für Jedes Thema lässt sich da auch was finden.

Zum Ablauf gibt es nur wenig Weiteres zu sagen:

Haltet euch an keine Vorgaben. Ihr müsst typische Gottesdienst-Bausteine (Predigt, Segen, Gebet, Glaubensbekenntnis, Psalmgebet usw.) nicht verwenden, dürft es aber. Ihr könnt mit einer Begrüßung beginnen oder gleich mit einem Streitgespräch starten, das scheinbar zufällig auf den hinteren Bänken entsteht. Überrascht die Gemeinde vielleicht mit einer Person, die plötzlich (am Anfang oder auch Mittendrinn) in die Kirche hineinstürmt und laut herumschreit. Auch ein Handyklingeln und ein Telefongespräch am Anfang kann interessant sein. Seid einfach kreativ, dann wird's schon was werden!

Unsere Jugendgottesdienste

1. Gottesdienst  Nächstenliebe
 (mit "Mit-Mach-Aktionen")
2. Gottesdienst  Menschlichkeit
 
3. Gottesdienst  Glauben – was bringt's ?!
 (mit Stationen)
4. Gottesdienst  Wo bleibst du?
 (mit Stationen)
5. Gottesdienst  Vertrauen – zu wem?
 (mit Stationen)
6. Gottesdienst  Jesus! als Vorbild?
 (mit Stationen)
7. Gottesdienst  Perfekt?
 (mit Stationen)
Church Night  Deine Stimme. Musik in Gottes Ohr.
 (mit Stationen)
8. Gottesdienst  Verwirrt?
 (mit Stationen)
9. Gottesdienst  Gott – eine Herausforderung?

 (mit Stationen)

10. Gottesdienst  Auftrag: RISIKO ?!

 (mit Stationen)

11. Gottesdienst  Plan_los

 (mit Stationen)

12. Gottesdienst  Visionen

 (mit Stationen)